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Walforschung in der Antarktis

Vom späten 19. bis in das 20. Jahrhundert hinein wurden vor allem in der Antarktis Wale gejagt. Mehr als zwei Millionen Meeressäuger wurden so getötet.

Im Jahr 1986 verbot die Internationale Walfangkommission (IWC) den kommerziellen Walfang und erklärte einen Teil der Antarktis 1994 zum Schutzgebiet. Das Schutzgebiet wird von der IWC-Südpolarmeer-Partnerschaft (IWC-SORP) verwaltet. Bis zu ihrer Gründung gab es nur wenige Daten über die dort ansässigen Walpopulationen.

Seit 2014 unterstützt WDC die Forschungsarbeit von Fundación Cethus, die vor Ort akustische Daten sammelt und ein Fotoidentifikationsprojekt betreibt. Die Forschung ist ein Teil jener Arbeit der IWC-SORP, die von Argentinien geleitet wird. Jedes Jahr werden die Ergebnisse im Wissenschaftskomitee der IWC präsentiert, den nationalen Behörden mitgeteilt und in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert.

Was macht WDC?

Der Fokus des Projekts liegt auf Großwalen, weil sie für die Ökologie der Antarktis besonders wichtig sind. Durch den Klimawandel verändert sich die Region stetig. Das hat wiederum Einfluss auf die Wanderungen der Wale. WDC geht deshalb folgenden Forschungsfragen in der Antarktis nach:

  • Wandern die Wale nur zu bestimmten Monaten in die Antarktis? Welche Faktoren beeinflussen ihre Wanderungen?
  • Welche Arten wurden dort bereits gesichtet? Welche Spezies sind besonders häufig vertreten?
  • Welche Gebiete besuchen sie zur Nahrungsaufnahme und welche zur Aufzucht ihrer Nachkommen?
  • Welche Bedrohungen gibt es vor Ort?
  • Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Walpopulationen aus?

Nicht-invasive Forschung

Forscher*innen aus verschiedenen Ländern arbeiten zusammen, um mehr über den Zustand der Walpopulationen im Südpolarmeer herauszufinden. Dabei wird ausschließlich mit nicht-invasiven Forschungsmethoden gearbeitet, um die Wale nicht zu verletzen oder in ihrem Lebensraum zu stören (im Gegensatz zum „wissenschaftlichen“ Walfang Japans, bei dem Wale getötet werden).

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